01) Öffentliche Konsultation der Europäischen Kommission ¿ Schulen für das 21. Jahrhundert


Diskussionszeitraum: 12. September - 7. Oktober 2007

Diskussionsleitung: Mag. Sonja Ziegelwagner

Co/Moderatorinnen: Mag. Vera Aue, Dr. Gerda Kysela-Schiemer, M.A.


Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation mit dem Titel "Schulen für das 21. Jahrhundert" gestartet auf die mit Zahl 36.300/0103-I/2007 hingewiesen wurde. Ziel ist es, Meinungsäußerungen einer breiten Bevölkerungsschicht, insbesondere jedoch von BildungsexpertInnen, LehrerInnen sowie SchülerInnen- und Elternvertretungen, über die Entwicklung und Modernisierung der Schulbildung in den Mitgliedstaaten der EU einzuholen. Im Rahmen der öffentlichen Konsultation, werden acht Bereiche angeführt, in denen beträchtliche Verbesserungen denkbar sind und ein gemeinschaftliches Vorgehen von Nutzen sein könnte.


Die aktuelle Diskussion auf klassezukunft soll zwei Bereiche umfassen:


Gerechtigkeit: Wie können Schulsysteme am sinnvollsten der notwendigen Aufgabe nachkommen, Gerechtigkeit zu fördern, die kulturelle Vielfalt anzunehmen und das Phänomen des Schulabbruchs abzubauen?

Staatsbürgerschaftliche Einstellung und Demokratie: Wie kann das schulische Umfeld dazu beitragen, junge Menschen auf ihre Rolle als verantwortliche BürgerInnen vorzubereiten, in Übereinstimmung mit Grundwerten wie Frieden und Toleranz gegenüber der Verschiedenartigkeit?

Die Schulen werden eingeladen, sich zahlreich an der Diskussion zu beteiligen. Eine Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge wird an das allgemeine Diskussionsforum der Europäischen Kommission weiter geleitet werden.

Die komplette Information zu allen Themen der Konsultation und zur Teilnahme am allgemeinen Forum findet sich auf der Homepage der Europäischen Union unter: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/consult/index_de.html


Das Konsultationspapier zu allen acht Fragen inklusive Fragenliste findet sich unter http://ec.europa.eu/education/school21/consultdoc_de.pdf

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02) Thema: Österreichs Schulen reden mit! Schulen diskutieren das Weißbuch der Kommission zur Kommunikation



Diskussionszeitraum: 01. Juni bis 22. Juni 2006

Diskussionsleitung: Mag. Sonja Ziegelwagner

Co/Moderatorinnen: Mag. Vera Aue, Dr. Gerda Kysela-Schiemer, M.A.


Anfang Februar 2006 hat die Europäische Kommission ein Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik vorgelegt, das helfen soll, die Kluft zwischen der EU und ihren Bürger/innen zu überbrücken.

Wir möchten das Anliegen der Kommission unterstützen und laden herzlich ein, zum Thema ¿Österreichs Schulen sagen ihre Meinung!¿ mitzudiskutieren.

Im Weißbuch der Kommunikation werden fünf Handlungsbereiche identifiziert. Einer diese Handlungsbereiche lautet ¿Die Rolle der Bürger/innen stärken". Darin wird als eines von drei Hauptzielen vorgeschlagen, die ¿politische Bildung zu verbessern". Dabei geht es ¿ im weiten Sinne ¿darum, etwas über die Gesellschaft, in der man lebt, zu lernen und zu erfahren, wie sie funktioniert, wer wofür zuständig ist und wie man sich beim Entscheidungsprozess Gehör verschaffen kann.

Wie kann die EU junge Menschen, ihre Eltern, Lehrende, die Bürger/innen erreichen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Wie soll die Information gestaltet sein? Welche Themen sind interessant?


Die Beiträge der Diskutanten werden nach dem Ende der Diskussion zusammengefasst und als Beitrag der österreichischen Schulen an das allgemeine Forum der Kommission gesandt.

Der gesamte Text des Weißbuches kann unter http://europa.eu.int/comm/communication_white_paper/doc/white_paper_de.pdf abgerufen werden.

Zusätzliche Informationen wie z.B. Fragen/Antworten zum Weißbuch u. Ä. finden sich unter http://europa.eu.int/comm/communication_white_paper/index_de.htm


Sämtliche Diskussionsbeiträge

03) Thema: Besser lesen ¿ besser lernen ¿ Wie sieht gute Leseförderung aus?



Diskussionszeitraum: 10. November bis 11. Dezember 2005

Diskussionsleitung: Dr. Gerda Kysela-Schiemer, Mag. Vera Aue


Lesen bedeutet Vielfalt - ob Sachbuch, Zeitung, Zeitschrift, e-Mail, SMS, Gebrauchsanweisung, Comic oder Roman, ob in gedruckter Form oder digital. Etwas Interessantes oder Ansprechendes lesen kann man fast immer und überall. Es ist wichtig, dass den Schüler/innen diese Vielfalt vermittelt wird. Maßnahmen zur Leseförderung sind daher ebenso vielfältig wie die Zugänge zum Lesen.

Wie können wir Lesen fördern? Wie schaffen wir es, Leselust und Lesefreude zu vermitteln? Welche Lese-Materialien sprechen die Schülerinnen und Schüler an? Wie sieht Ihr Lesekonzept für Ihre Schülerinnen und Schüler aus?


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04) Thema: Mein Lesesommer - meine Leseempfehlungen



Diskussionszeitraum: 25. Juli bis 29. August 2005

Diskussionsleitung: Dr. Gerda Kysela-Schiemer, Mag. Vera Aue


Ferienzeit! Urlaub! Endlich Zeit zum Lesen, Schmökern und Entdecken von interessanten, spannenden oder lustigen Texten. Schreiben Sie uns doch, was Sie in diesem Sommer lesen. Nennen Sie uns Ihren Lieblingsautor oder Ihre Lieblingsautorin! Wann lesen Sie am liebsten? Gibt es einen Lieblingsort zum Schmökern? Was bedeutet Lesen für Sie ganz persönlich?

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05) Thema: "Was bedeutet der Begriff Nachhaltigkeit im Bildungswesen und für die Bildungsmaßnahmen?"


Diskussionszeitraum: 08. November 2004 bis 10. Dezember 2004

Diskussionsleitung: Dr. Gerda Kysela-Schiemer, Mag. Vera Aue

Co-Moderation: Dr. Günther Franz Pfaffenwimmer

Thesen:

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist Bestandteil einer allgemeinen Bildungsaufgabe mit der Absicht, die jeweils heranwachsende Generation zur Humanisierung der Lebensverhältnisse zu befähigen. Dabei wird von einem pädagogischen Bildungsbegriff ausgegangen. Dieser betont die Selbstentwicklung und Selbstbestimmung des Menschen in Auseinandersetzung mit der Welt, mit anderen Menschen und mit sich selbst.
Bildung für nachhaltige Entwicklung bezieht sich dabei vor allem auf die Fähigkeit zu einer reflexiven, verantwortungsbewussten Mitgestaltung der Gesellschaft im Sinne einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung.
Lernen bedeutet im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung, in konkreten Handlungsfeldern Fragen zu bearbeiten, wie sich die Zukunft ökologisch, ökonomisch, sozial und politisch nachhaltig gestalten lässt.
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06) Thema:"Schulpartnerschaft verwirklichen - Wie können Informationskultur aufgebaut und Kommunikationskultur gepflegt werden?"


Diskussionszeitraum: 08. September 2004 bis 28. September 2004

Diskussionsleitung: Fr. Dr. Gerda Kysela-Schiemer, Fr. Mag. Vera Aue

Co-Moderation: Fr. Mag. Sonja Euller

Thesen:

Schulgemeinschaft bezeichnet das Zusammenwirken von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Schülerinnen und Schülern. Um ein solch demokratisches Zusammenwirken sicherzustellen, haben sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Eltern das Recht auf Interessensvertretung gegenüber Lehrpersonen, Schulleitung und Schulbehörden. Dafür definiert das Schulunterrichtsgesetz nicht nur individuelle Rechte und Pflichten der Schulpartner, sondern auch die Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte ihrer Vertreter/innen in den schulpartnerschaftlichen Gremien (Klassenforum, Schulforum, Schulgemeinschaftsausschuss).


Schulpartner stärken - Qualitätsentwicklung braucht die Bereitschaft und das Vermögen aller Schulpartner, die Stärken und Schwächen ihrer Schule zu definieren und Entwicklungsbereiche festzulegen. In diesem Prozess sind Eltern und Schüler/innen zunächst oft noch keine gleichberechtigten Partner. Vielmehr müssen sie erst dazu befähigt werden, konstruktiv an Schulentwicklungsprozessen teilzunehmen. Wie kann das gelingen?

Brücken von einer Generation zur anderen (Kinder-Eltern-Konflikt) - Wie können sich Schüler/innen und Eltern in den schulpartnerschaftlichen Gremien partnerschaftlich und wertschätzend begegnen und an einem gemeinsamen Ziel arbeiten?

Schulpartner vernetzen - Manch konkreter Umstand führt zur Erarbeitung von Modellen, die nicht nur in der gegebenen Situation, sondern in viel breiterem Maß einsetzbar sind.

Gemeinsame Bereitschaft - Bei vielen Eltern ist erst das Bewusstsein zu schaffen, dass sie als Expert/innen in Bezug auf ihre Kinder einen wichtigen Beitrag zur Arbeit der Lehrer/innen leisten können. Wie kann das Selbstbewusstsein und ¿vertrauen von Eltern seitens der Schule gestärkt werden?

Eltern mit Lehrer/innen - Gute Zusammenarbeit in der Schule hat zur Voraussetzung, dass sich Eltern und Lehrer/innen ihrer jeweiligen Rolle bewusst sind: Eltern haben die primäre Erziehungsverantwortung, Lehrer/innen sind primär Unterrichtende. Welche Erwartungen setzen Lehrer/innen in die Eltern und umgekehrt?

Eltern in der Schule - Was kann von Seiten der Schule unternommen werden, den Eltern ihre Mitverantwortung bewusst zu machen und ihr Vertrauen soweit zu gewinnen, dass sie einerseits aktiv am Schulgeschehen mitarbeiten (können), andererseits die Schule als wichtigen und kompetenten Ansprechpartner für alle Probleme im Zusammenhang mit Erziehung und Lernen akzeptieren?

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07) Thema: "Welche von der modernen Wissensgesellschaft erwarteten Fähigkeiten kann und soll Schule vermitteln?"


Diskussionszeitraum: 24. Mai 2004 bis 31. Mai 2004

Diskussionsleitung: Fr. Dr. Kysela-Schiemer, Fr. Mag. Aue

Thesen:

Das Schulorganisationsgesetz sieht vor, dass die österreichische Schule ¿die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbständigen Bildungserwerb zu erziehen¿ hat (§ 2 Abs.1 SCHOG).

In einer zukünftigen Wissensgesellschaft wird Bildung zunehmend ein lebensbegleitender, anhaltender Prozess sein, der jedem Einzelnen die volle Entfaltung im Berufs- und Privatleben sowie als Bürger/in ermöglicht. Für die Bildungssysteme wird es zu einer wichtigen Aufgabe werden, allen jungen Menschen die dazu nötigen Fähigkeiten zu vermitteln.

In allgemeinen bildungspolitischen Diskussionen werden meist die Begriffe ¿Grundfertigkeiten¿, ¿Grundkompetenzen¿ oder ¿Kulturtechniken¿ für Lesen, Schreiben, Rechnen und Allgemeinwissen verwendet. Reine Wissensvermittlung ist längst nicht mehr ausreichend. Zu einer gesamthaften Persönlichkeitsbildung gehören grundlegendes Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen, musisch-kreative Bildung, eine solide Wertegrundlage sowie Bewegung und Sport.
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08) Thema: "Professionalisierung und Stärkung des Lehrberufs"


Diskussionszeitraum: 22. März 2004 bis 02. April 2004

Diskussionsleitung: Fr. Dr. Kysela-Schiemer, Fr. Mag. Aue

Thesen:

Die Zukunftskommission hat in ihrem Konzept sieben Handlungsbereiche definiert. Das Online-Voting auf klassezukunft.at hat ergeben, dass von den Besucher/innen der Plattform die „Professionalisierung und Stärkung des Lehrberufs“ mit 35 % der Stimmen als wichtigstes Handlungsfeld auf Platz 1 gereiht wurde.

Bei der Sicherung und Steigerung der Bildungsqualität spielen die Lehrer/innen eine besondere Rolle: Sie vermitteln den Schülern und Schülerinnen jene Kompetenzen, Qualifikationen und Werte, die für ein erfolgreiches Leben in der Informations- und Wissensgesellschaft erforderlich sind.

Die Ausbildung und Laufbahn der Lehrer/innen muss sich daher auch an einem professionellen Berufsbild, das den Erfordernissen einer autonomen Schule entspricht, orientieren. Der Lehrberuf soll gleichzeitig für leistungsorientierte junge Menschen attraktiv sein. Neben der Möglichkeit zu beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung gilt es, den Lehrkräften entsprechende Aufstiegschancen zu eröffnen (z.B. durch Schaffung eines mittleren Managements).

Ein Laufbahnmodell, das diesen Grundsätzen entspricht, ist die Voraussetzung, dass motivierte und qualifizierte Lehrpersonen ihren Beruf mit Einsatz und Freude ausüben.

Daher soll auch die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte vor dem Hintergrund der europäischen Entwicklung und den Anforderungen der modernen Informationsgesellschaft hinterfragt und neu gestaltet werden. In Österreich ist die Umgestaltung der Pädagogischen Akademien in „Hochschulen für pädagogische Berufe“ bereits voll im Gange. Wichtigstes Ziel ist die Vermittlung der Kompetenzen und Qualifikationen, die die Lehrer/innen in einer Schule der Zukunft benötigen.
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09) Thema: "Integration - i-klasse:zukunft"


Diskussionszeitraum: 10. März 2004 bis 17. März 2004

Diskussionsleitung: Fr. Dr. Kysela-Schiemer, Fr. Mag. Aue

Thesen:

Seit 10 Jahren ist das integrative Lernen in der Schule gesetzlich verankert. In den letzten Jahren wurden in diesem Bereich weitere Maßnahmen zur Verbesserung für Kinder und Jugendliche mit Handicaps geschaffen:

-> 1996: gesetzliche Verankerung des Integrativen Lernens in der Sekundarstufe I (Hauptschule und Unterstufe der AHS). Dadurch werden Vorurteile abgebaut bzw. entstehen erst gar nicht, aber auch kooperatives Verhalten und Einfühlungsvermögen, Sensibilität füreinander sowie Solidarität mit den Anliegen behinderter Menschen werden gefördert.
-> 1996 Integration körper- und sinnesbehinderter Schülerinnen und Schüler im Bereich der Schulen für Berufsbildung
-> 1998 Verordnung des Unterrichtsgegenstandes „Berufsorientierung in der 7. und 8. Schulstufe“ der Allgemeinen Sonderschule als verbindliche Übung im Lehrplan
Schaffung eines entsprechenden Lehrplans für die Einführung einer 9. Schulstufe an der Sonderschule als Berufsvorbereitungsjahr ab dem Schuljahr 01/02
-> 2003: Einführung der integrativen Berufsausbildung. Dadurch gibt es nun erstmals für behinderte Jugendliche die Chance einer Lehr-/Ausbildung in der Wirtschaft mit integrativem Berufsschulbesuch und die Möglichkeit zur Teilqualifizierung.

Behinderte Kinder stellen die Pädagogik vor neue Aufgaben: Offener Unterricht, individuelle Lehrziele und passende Vermittlungsmethoden. Die Schulen haben begonnen, diese Anforderungen zu erfüllen. Daraus resultiert immer mehr auch ein qualitativ hohes Unterrichtsniveau, von dem alle Schülerinnen und Schüler, sowohl behinderte als auch hoch begabte, gewinnen.

Durch die Breite der Integration stellen sich zahlreiche neue Herausforderungen wie die Weiterentwicklung sowie Sicherung von Qualität des gemeinsamen Unterrichts von der Volksschule bis in die Sekundarstufe oder die Qualifizierungsmöglichkeiten am Übergang von der Schule in eine integrierte Arbeitswelt.

Wie wird die Integrationsklasse der Zukunft aussehen?

* Wie können Lernziele, wie soziales Lernen, Teamfähigkeit, selbstständiges Erarbeiten von Inhalten, in eine Leistungsbeurteilung einbezogen werden? Oder: Wie kann eine Leistungsbeurteilung mit diesem erweiterten Leistungsbegriff aussehen?
* Welche Inhalte müssen bei der Lehreraus- und Fortbildung vermittelt werden?
* Wie kann der Übergang von der Schule in die Berufswelt gestaltet werden?
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10) Thema: "Aufsteigen?"


Diskussionszeitraum: 21. Jänner 2004 bis 9. Februar 2004

Diskussionsleitung: Dr. Kysela-Schiemer

Moderatorenteam: Mag. Aue, Mag. Schatzl, Mag. Hainz-Sator

Thesen:
- Einer der Vorschläge der Zukunftskommission ist es, dass – extreme Fälle (drei oder mehrere Nicht genügend) und freiwillige Wiederholung (aus Krankheitsgründen oder ähnl.) ausgenommen – das Wiederholen von ganzen Schulstufen eingeschränkt werden soll, wobei jedoch die Erfüllung der Leistungsanforderungen nachzuweisen ist. Fehlende Kompetenzen sollten stattdessen durch begleitende Kurse bzw. Prüfungen im laufenden Schuljahr nachgeholt werden – mit modernen, leistungsdifferenzierten Kurssystemen ließe sich das Wiederholen in der Oberstufe vermindern.
Eine Automatik sieht die Zukunftskommission nicht vor.
- Bisher regelt § 25 SchUG das Aufsteigen in eine nächst höhere Schulstufe: Alle Pflichtgegenstände müssen am Ende eines Schuljahres positiv abgeschlossen sein. Dennoch gibt es Ausnahmeregelungen wie z.B. die oft zitierte „Aufstiegsklausel“ (§ 25, Abs. 2, lit. c), die nach einer pädagogischen Entscheidung der Klassenkonferenz bei einem „Nicht genügend“ erteilt bzw. nicht erteilt werden kann.
Zu den Begleitmaßnahmen, die bisher sehr erfolgreich umgesetzt wurden, ein oder mehrere „Nicht genügend“ im Jahreszeugnis abzuwenden, zählt das Frühwarnsystem.

In der nun folgenden Diskussion sind Sie eingeladen, Vorschläge und Konzepte darzulegen, wie Schülerinnen und Schüler am besten gefördert werden können, um so die Klassenwiederholungen einschränken zu können.
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11) Thema: e-learning – eine Schlüsselkomponente im Zeitalter der Wissensgesellschaft



Diskussionszeitraum: 20. November bis 10. Dezember 2003

Diskussionsleitung: Dr. Robert Kristöfl

Moderatorenteam: Dr. Christian Dorninger, Dr. Gerda Kysela-Schiemer, DI Michael Lückl


Thesen:

- Bewirkt e-learning einen Paradigmenwechsel oder ist es nur ein neuer Technologie-Hype?

- eLearning hilft am besten, konstruktivitische Lehr- und Lernansätze umzusetzen.

- Ohne den Blended Learning-Ansatz scheitert eLearning. Die soziale Interaktion ist entscheidend, ob eLearning erfolgreich ist.

- Nicht der Grad der Interaktivität ist entscheidend, sondern die Didaktik.

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